Arbeitsgruppen Samstag, 11. März 2017

SA 1: Schritte zu einer Fußverkehrsstrategie – Handlungsleitfäden für Interessierte und Kommunen
Welches sind die wesentlichen Hemmnisse gegen eine strategische Vorgehensweise bei der Förderung des Fußverkehrs und wie sollte die kommunale Verwaltung und Politik motiviert werden, das Thema anzupacken? Was sind mögliche Ziele und Erwartungen an eine Fußverkehrsstrategie für Deutschland?
Moderation und Input: Viktoria Wesslowski (Projekt „Fußverkehrsstrategien“, Hamburg), Impulsgeber/in: Bernd Herzog-Schlagk, (FUSS e.V., Gransee), Katrin Dziekan (Umweltbundesamt UBA), Uta Bauer (difu, Berlin)

SA 2: Fußverkehr in der Wissenschaft
Warum gibt es noch keinen Lehrstuhl für Fußverkehrsplanung? Ist ein eigenständiger Lehrstuhl für Fußgängerverkehr sinnvoll? Welche Inhalte müsste eine Lehrstuhl für Fußgängerverkehr in Forschung und Lehre vertreten? Welche wissenschaftlichen Disziplinen wären an einem Lehrstuhl für Fußgängerverkehr in Forschung und Lehre einzubeziehen?
Moderation und Input: Prof. Felix Huber (Berg. Uni Wuppertal, Fachzentrum Verkehr), Impulsgeber: Prof. Armin Seyfried (Berg. Uni Wuppertal), Jörg Ortlepp (GDV, Berlin)

SA 3: Fresh Brains - Radfahren in Deutschland und den Niederlanden: Was können wir voneinander lernen?
Niederländische und deutsche Studierende werfen wechselseitig einen Blick auf die jeweilige Fahrradinfrastruktur. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Radverkehr gibt es zwischen Deutschland und den Niederlanden? Was können wir voneinander lernen?
Moderation: Jürgen Gerlach (Berg. Uni Wuppertal), Impulsgeberin: Ineke Spapé (NHTV, University for Applied Sciences Breda NL und SOAB, Beratungsbüro für Mobilität und Raumplanung, Breda)

SA 4: Mobilitätsmanagement am Wohnort - Schlüssel zu einer nachhaltigen Stadt- und Quartiersplanung
Über 70% aller Wege beginnen oder enden zu Hause. Mobilitätsmanagement am Wohnstandort ist daher sinnvoll. Mit geeigneten Angeboten kann die Mobilität der Mieterinnen und Mieter in Richtung nachhaltige Mobilität beeinflusst werden. Wie groß ist das Potenzial? Wo liegen die Hindernisse und Schwierigkeiten bei der Umsetzung? Was ist die Aufgabe der öffentlichen Hand? Welche Akteure sollen mit ins Boot genommen werden? Welche Instrumente helfen bei der Umsetzung?
Moderation: Mechtild Stiewe (ILS, Dortmund), Impulsgeber/innen: Gisela Stete (Steteplanung, Darmstadt), Thomas Schweizer (Fussverkehr Schweiz

SA 5: Kommunale Hauptverkehrsstraßen planen, bewerten und prämieren
Hauptverkehrsstraßen sind die "Lebensadern" in unseren Städten und Gemeinden, vielfältige Nutzungen (Fuß- und Radverkehr, Autoverkehr und ÖPNV) und Nutzungsansprüche (fahren und parken, sitzen, laufen, verweilen und Geschäftsnutzungen) überlagern sich und stellen "ihre" Ansprüche an den Raum. Kurz: hier findet das Leben auf vielfältige Weise statt! Viel zu oft hat in der Vergangenheit der motorisierte Verkehr überproportional Platz beansprucht, der Fuß- und Radverkehr wurde buchstäblich an die Wand gedrückt. Welche verkehrlichen Lösungsansätze gibt es? Welche Methoden sind geeignet, um die Belange des Fuß- und Radverkehrs in geeigneter Form zu berücksichtigen?
Moderation und Impuls: Katalin Saary (SRL, Reinheim), Impulsgeber/in: Arndt Schwab (FUSS e.V., Koblenz)

SA 6: ÖPNV 2022 barrierefrei: Wie strategisch planen?
Welche strategischen Herangehensweisen zur Beachtung der Forderungen des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) haben sich bereits bewährt oder wären darüber hinaus denkbar? Welche Forderungen können aus der Änderung des Gesetzes für die beteiligten Akteure und insbesondere für die Aufgabenträger abgeleitet werden? Welche Akteure sind für die Erreichung einer vollständigen Barrierefreiheit im ÖPNV bis 2022 im Rahmen der Nahverkehrsplan-Aufstellung zwingend sowie bindend zu beteiligen? Wie kann die vollständige Barrierefreiheit bis 2022 finanziert werden?
Moderation: Ekkehard Westphal (FUSS, Leipzig), Impulsgeber: Hartmut Reinberg-Schüller (VDV, Köln), Markus Rebstock (IVR FH Erfurt)

SA 7: Fahrscheinfrei mobil - Umsetzung und Potenzial eines Bürgertickets bei der ÖPNV-Finanzierung
Das Thema "Fahrscheinfrei mobil bzw. Bürgertickets" im Zusammenhang mit der Diskussion um eine nachhaltige zukunftsfähige ÖPNV-Finanzierung beschäftigt nicht nur die Wissenschaft, sondern inzwischen auch landes- und kommunalpolitische Parlamente. Was muss ein Bürgerticket bieten? Welche Umsetzungshemmnisse verhindern bislang das Bürgerticket? Welche Elemente der bestehenden Finanzierung soll es ablösen? Was ist das verkehrliche Potential? Zu diskutieren ist eine Modellrechnung für Wuppertal und die NRW-Studie, die spezifische Probleme und Lösungen in verschiedenen Räumen anbietet. Was ist zu tun, um dieses Thema voranzubringen?
Moderation und Impuls: Thomas J. Mager (Inhaber tjm-consulting mobilitätsmanagement, Köln), Impulsgeber: Gregor Waluga (Wuppertal-Institut, Neuss), Jan Niko Kirschbaum (Bündnis Unsere Stadtwerke Wuppertal)

SA 8: Fuß und Rad: Soziales Miteinander oder trennen?
- Lassen sich Fußverkehr und Radverkehr konfliktfrei auf gemeinsamen Flächen führen? Können gemeinsame Führungen vermieden werden? Wer profitiert von und wer leidet unter gemeinsamen Führungen? Wie kann ein kooperatives Miteinander gefördert werden? Kann es ein Miteinander von Rad- und Fußverkehr z.B. in Fußgängerzonen geben? Unter welchen Bedingungen ist dies vertretbar? Miteinander oder gegeneinander auf dem Weg zur Verkehrswende?
Moderation: Sylke Petry (FUSS e.V., Darmstadt), Impulsgeber/innen: Juliane Böhmer (FH Erfurt), Arne Blase (AB Stadtverkehr, Bonn)

SA 9: Stadtklang und Ruhige Gebiete
Mit der Lärmaktionsplanung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie gibt es erstmals ein Instrument, diesen bedeutenden Planungsgrundsatz effektiv umzusetzen. Das Angebot an wohnungsnahen Erholungsgebieten, in denen man „zur Ruhe kommt“, ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal von dicht besiedelten Städten. Die Gemeinden haben große planerische Freiheiten, die sie nutzen sollten, um die Lebensqualität in ihren Städten zu erhöhen. Welche Chancen bestehen, um mit dem Stadtboden und den Fußwegen die Qualitäten einer Stadt hörbar und erlebbar zu machen? Welche Gestaltungsansätze bestehen? Wo liegen die Synergieeffekte eines attraktiven Fußwegnetzes für das Erreichen von Umweltschutzzielen, den sozialen Zusammenhalt der Stadt und den Werterhalt des öffentlichen Raums?
Moderation: Olivia Spiker (Bergische Uni Wuppertal), Impulsgeber: Trond Maag (Bundesamt für Umwelt BAFU, Schweiz), Matthias Hintzsche (UBA, Dessau)

SA 10: Auto­matische Autos – Folgen für Fuß- & Radverkehr
Was wären die Folgen einer Einführung: Wird es sicherer? Gibt es wieder mehr Pkw? Und was wäre besser, wenn es (mehr) vollautomatische öffentliche Verkehrsmittel gäbe? Worin unterscheiden sich Mensch und Computer bzgl. der Umfelderfassung? Wie funktioniert eine partnerschaftliche Verständigung zwischen autonom agierenden Fahrzeugen? Welche Infrastrukturunterstützung benötigen autonome Fahrzeuge in komplexen Verkehrsszenarien? Wer muss sich an wen anpassen? Derzeit werden die technischen Dimensionen und ethische Frage intensiv diskutiert – die Verknüpfung mit der Verkehrsplanung, Stadtentwicklung und Straßenraum hat bislang kaum stattgefunden. Kollektive Verkehre und öffentlicher Individualverkehr werden die heutigen Begriffe von ÖV und MIV ablösen.
Moderation: Jörg Thiemann-Linden (SRL, Köln), Impulsgeber: Anton Kummert (Berg. Uni Wuppertal), Michael Glotz-Richter (Senatsbehörde, Bremen)

 

Arbeitsgruppen Sonntag, 12. März 2017

SO 1: Dass Fußgängerunfallzahlen nicht sinken, hat System - prakti­sche Lösungs­wege an Beispielen
In den letzten Jahrzehnten wurden in der Verkehrssicherheit große Fortschritte gemacht. Allerdings haben zu Fuß gehende und Radfahrende von der positiven Entwicklung nicht in gleichem Maße partizipiert. Die zentrale Hypothese ist, dass die klassische Struktur der Verkehrssicherheitsarbeit nicht ausreicht, um ein erhöhtes Unfallaufkommen für diese Zielgruppen zu erkennen und gezielt zu reduzieren. Im Workshop werden die strukturellen Ursachen dafür an drei Beispiel-Kommunen herausgearbeitet (Unfallkommission, Verkehrsschau, Sicherheits-, Bestandsaudit, Schulwegsicherung, Dunkelfeld). Ziel des Workshops ist die Vermittlung und Diskussion einer wirtschaftlichen Methode zur Verbesserung des bestehenden Defizits und zur Definition von realistischen und messbaren Zielen für die kommunale Verkehrssicherheitsarbeit.
Moderation und Input: Tania und Jens Leven (bueffee, Berg. Uni Wuppertal).

SO 2: Fußverkehr in Zahlen
Wie können Erhebungen durchgeführt werden, die etwas bewirken und zur Problemlösung im Fussverkehr beitragen? Wie kann man lokale Behörden/Aktive unterstützen, Daten zu erheben und aus diesen spannende Eckpunkte zu destillieren? Welche Typen von Indikatoren/Daten gibt es, welche braucht man für welchen Zweck, wie kann man sie erheben und verfügbar machen? Wie lässt sich dies finanzieren? Welche Referenzen gibt es in D/A/CH schon? Wie lassen sich Zahlen inspirierend darstellen (Visualisierung, Farben, Gestaltung)? Wie kann man mit Erhebungsergebnissen eine gute/überzeugende Geschichte erzählen?
Moderation: Ingo Rohlfs (FUSS e.V., Reutlingen), Impulsgeber: Daniel Sauter (Urban Mobility Research, Zürich)

SO 3: Urbane Radschnellverbindun­gen berücksichtigen auch Fußverkehr + Urbanität
Urbane (innerstädtische) Radschnellwege müssen integriert ausgeführt werden. Kreuzungsfreie Verkehrsanlagen im bebauten Gebiet sind anti-urban. Kann auch der Fußverkehr von Radschnellwegen profitieren? Wie ist das Konzept der schnellen und direkten Verbindungen mit großer Reichweite und hoher Kapazität für Pendler auch in nachfragestarken großräumigen, verdichteten Stadtgebieten umsetzbar? Wie lassen sich die vielfältigen Nutzungen in innerstädtischen Bereichen berücksichtigen: Fußgänger, ÖPNV, Aufenthalt, Stadtraum. Welches können demnach die Bausteine sein für Radvorrangrouten bzw. urbane Radschnellwege? Brauchen wir eine neue stadtverträgliche Kategorie für RSV oder müssen nicht generell die Ausbaustandards für Routennetze angehoben werden?
Moderation: Jörg Thiemann-Linden (SRL, Köln), Impulsgeber: Tilo Schütz (BUND Berlin), Uwe Petry (VARAD, Darmstadt)

SO 4: Wohin mit den (parkenden) Autos? Mobilitätsmanagement statt Stellplätze?
Viele Städte leiden unter der Masse der im öffentlichen Raum abgestellten Fahrzeuge. Parkraumbewirtschaftung wird heute in allen deutschen und europäischen Großstädten betrieben, wo Bewohner, Beschäftigte, Besucher und Gewerbefahrzeugführer um die in den dicht bebauten Stadtgebieten knappen Parkplätze konkurrieren. "Parken" ist ein sehr konfliktbeladenes und zum Teil auch in der politischen Auseinandersetzung überstrapaziertes Dauerthema, bei dem die sachliche Argumentation häufig zu kurz kommt. Dabei bieten Flächenknappheit, Parksuchverkehr, Unfallgefährdung und Nachteile für Bewohner gute Gründe, um ein effizientes Parkraummanagement einzuführen. Wie kann Parkraummanagement und die sich daraus bietende Chance zur Umwandlung des Straßenraums zugunsten des Umweltverbundes in einer Kommune gelingen? Gibt es erfolgreiche Umsetzungsstrategien (Akteursansprache)? Können Änderungen/Anpassungen bei der/den Stellplatzsatzungen helfen?
Moderation: Mechtild Stiewe (ILS, Dortmund), Impulsgeber/innen: André Bruns (Hochschule Rhein-Main), Martina Hertel (difu, Berlin)

SO 5: Wie können Bürger/innen den Raum nutzen, der dem Autoverkehr abgetrotzt wird?
Verkehrsaktive fordern immer mehr Flächen für den Umweltverbund, aber was wollen wir wirklich damit anfangen? Welche Ideen und Inhalte verbinden wir damit? Wie können Verkehrsberuhigte Bereiche und Shared Spaces aussehen? Wieviele Grünflächen sollen angeboten werden? Welche Art von Grün? Wie viel Planung braucht es überhaupt? Vielleicht einfach nur Flächen anbieten?
Moderation: Norbert Rheinländer (BI Westtangente, Berlin), Impulsgeber: Bernd Herzog-Schlagk (FUSS, Gransee)

SO 6: Seilbahnen: Wo sind sie sinnvoll?
Seilbahnen als hocheffizientes Beförderungsmittel in den touristischen Destinationen der Alpen sind etabliert und geschätzt. Als Ergänzung oder gar Ersatz des Öffentlichen Personenverkehrs kennt man sie in Südamerika, Nordafrika und anderen Ländern, nur in unseren Städten haben sie sich noch nicht durchgesetzt. Warum konnten sich insbesondere in Deutschland Seilbahnen noch nicht durchsetzen? Wo liegen die planerischen, juristischen und verkehrspolitischen Hürden? Wo ist deren Einsatz aus stadt- und verkehrsplanerischen Gründen sinnvoll?. ist die Seilbahn das kostengünstigste Bahnsystem auch im Stadtverkehr? Was sind die Einsatzfelder, Stärken, Schwächen urbaner Seilbahnen im Vergleich zu anderen Verkehrssystemen? Kann man sie in das Stadtbild integrieren und sind Überquerungen von Privatgrundstücken nicht zu vermeiden?
Moderation und Impuls: Thomas J. Mager (Inhaber tjm-consulting mobilitätsmanagement, Köln), Impulsgeber/innen: Axel Sindram (Pro Bahn+Pro Seilbahn,Wuppertal), Marc Gennat (Hochschule Niederrhein)

SO 7: Umweltgerechtigkeit & soziale Ex- und Inklusion
Welche Personengruppen sind durch verkehrliche Umweltwirkung betroffen? Wie sind die Erreichbarkeit und die Nahversorgung mit Fuß und Fahrrad räumlich verteilt? Haben alle Menschen eine Wahl beim Verkehrsmittel? Wie ist Zwangsmobilität räumlich verteilt?
Moderation: Georg Wilke (Wuppertal-Institut), Impulsgeber/innen: Thilo Becker (TU Dresden), Janine Welsch (ILS, Dortmund)

SO 8: Alt und Jung mobil – unterwegs zu Fuß und mit dem Rad
Rad‐ und Fußverkehr leisten einen Beitrag zu gesundem und aktivem Altern. Der Öffentliche Gesundheitsdienst kann „Impulsgeber“ und/oder „Verbündeter“ sein, um Rad‐ und Fußverkehr im Alter auf die lokale Agenda zu setzen und die Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen. Welche Hindernisse gibt es, die Radfahren während der Schwangerschaft und mit Baby unattraktiv machen? Welche Möglichkeiten gibt es, jungen Eltern die Fahrradnutzung zu erleichtern? - Kinder und Jugendliche aufs Fahrrad bringen und motivieren, damit häufiger zur Schule zu fahren – das ist auch weitgehend mit der bestehender Infrastruktur möglich! Akzeptanz für das Radfahren zur Schule muss nicht nur bei den Schülern, sondern vor allem bei Lehrern, Eltern und Behörden erreicht werden – und das geht nur, wenn alle gemeinsam an einem Tisch sitzen! Was kann Eltern und Behörden gleichermaßen dazu bringen, das Fahrradfahren zur Schule zu fördern?
Moderation: Paul Bickelbacher (FUSS e.V./ SRL, München), Impulsgeberinnen: Paula Quentin (TU Dortmund), Hannah Eberhardt (Verkehrslösungen, Darmstadt), Jens Vogel (ivm Region Frankfurt RheinMain)

SO 9: Mit Recht, Petitionen, Messungen und Aktionen für bessere Luft
Luftschadstoffe fordern 50.000 vorzeitige Todesfälle in Deutschland pro Jahr. Und jeder Bürger hat ein "Recht auf saubere Luft". Kein Anlass für die Politik aktiv zu werden? Luftreinhaltung durch EU- und Bundesgesetzgebung oder durch Graswurzelbewegungen? Luftreinhaltung auf Kosten der Kommunen und Allgemeinheit oder gibt es Wege, die Verursacher, wie Automobilindustrie und den motorisierten Verkehr, zur Verantwortung zu ziehen? Luftreinhaltung nur durch Fahrverbote? Maßnahmenpakete gegen Luftverschmutzung. Wie kann ich von meinem "Recht auf saubere Luft" Gebrauch machen? Was kann ich persönlich tun, um die Luft in meiner Nachbarschaft zu verbessern?
Moderation: Katalin Saary (SRL, Reinheim), Impulsgeber/innen: Amrei Münster (DUH, Berlin), Andreas Schuster (Green City München)

SO 10: Verkehrslösungen in Entwicklungs- und Schwellenländern
In vielen Ländern des globalen Südens schreiten Urbanisierung und Wachstum der Städte ungebremst fort. Die Stadt- und Verkehrsplanung für dieses Wachstum muss dabei mithalten. Hinzu kommt, dass die Automobilisierung einer wachsenden Mittel- und Oberschicht die Straßen und die Finanzmittel für den öffentlichen und nicht-motorisierten Verkehr verstopfen. Eine Vielzahl an kreativen verkehrlichen Ideen und Finanzierungsformen führen zu kostengünstig und schnell umsetzbaren Lösungen. Ein gegenseitiges, Länder und Kontinenten übergreifendes Lernen in jeder Richtung unterstützt deren Verbreitung. Welche Hindernisse sind für eine klimafreundliche und soziale Verkehrspolitik dabei zu überwinden? Was können wir aus den Verkehrslösungen und -problemen des globalen Südens lernen?
Moderation: Heiko Bruns (autofrei leben!, Berlin) Impuls: Christof Hertel (EURIST, Hamburg), Hanna Hüging / Oliver Lah (Wuppertal Institut)

 

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